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Wer sich als Versender von Waren und Paketen beim Thema Ladungssicherung ausschließlich auf den Frachtführer verlässt, kann schnell in eine unangenehme Haftungssituation geraten. Mängel bei der Ladungssicherung gehören zu den häufigsten Sicherheitsverstößen im Straßenverkehr. Die Verantwortung für die Ladungssicherung ist in § 412 HGB geregelt. Demnach hat der Absender die Pflicht, das Gut beförderungssicher zu laden, zu stauen und zu befestigen. Seine Aufgabe ist es, die Ladung so auf dem Transportmittel zu sichern, dass sie bei einer „normal“ verlaufenden Beförderung, wie sie zwangsläufig auch Erschütterungen, Stöße und auch Vollbremsungen mit sich bringt, gegen Verschieben, Umfallen und Herabfallen vom Fahrzeug geschützt ist. Dem Frachtführer obliegt die Verantwortung für eine betriebssichere Verladung. Eine klare Trennung dieser beiden Verantwortlichkeiten ist in vielen Fällen nicht möglich.
Die Corona Krise zeigt uns schmerzlich auf, welche Nachteile mit der Globalisierung verbunden sind. Die Verlagerung der Beschaffung vor allem in die asiatischen Länder, allen voran China, stand in den letzten Jahrzehnten hoch im Kurs. Textiles, Metall und chemische Vorerzeugnisse aus Asien machen heute einen nennenswerten Anteil in den Produkten der deutschen Industrie aus. Preisgetrieben gingen Einkäufer dazu über, die Beschaffung ins Ausland zu verlagern und machten sich so natürlich von diesen Lieferanten abhängig. Im Moment zeigt uns die Corona-Krise gnadenlos, wie hoch die Abhängigkeiten zwischenzeitlich sind. Jetzt stehen Produktionsbetriebe still – nicht etwa weil es an Aufträgen mangelt – es sind schlichtweg keine Zuliefermaterialien vorhanden. Der verzögerte Start der chinesischen Wirtschaft nach dem Neujahrsfest aufgrund des Corona-Virus war somit für große Teile der deutschen Industrie eine Hiobsbotschaft. Der Stillstand in Italien und Spanien treffen die Industrie zusätzlich.