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„Made in Germany“ in der Krise wertvoller den je

Die Corona Krise zeigt uns schmerzlich auf, welche Nachteile mit der Globalisierung verbunden sind. Die Verlagerung der Beschaffung vor allem in die asiatischen Länder, allen voran China, stand in den letzten Jahrzehnten hoch im Kurs. Textiles, Metall und chemische Vorerzeugnisse aus Asien machen heute einen nennenswerten Anteil in den Produkten der deutschen Industrie aus. Preisgetrieben gingen Einkäufer dazu über, die Beschaffung ins Ausland zu verlagern und machten sich so natürlich von diesen Lieferanten abhängig. Im Moment zeigt uns die Corona-Krise gnadenlos, wie hoch die Abhängigkeiten zwischenzeitlich sind. Jetzt stehen Produktionsbetriebe still – nicht etwa weil es an Aufträgen mangelt – es sind schlichtweg keine Zuliefermaterialien vorhanden. Der verzögerte Start der chinesischen Wirtschaft nach dem Neujahrsfest aufgrund des Corona-Virus war somit für große Teile der deutschen Industrie eine Hiobsbotschaft. Der Stillstand in Italien und Spanien treffen die Industrie zusätzlich.

 

Des einen Leid, des anderen Freud

All jene, die in der Vergangenheit auf Lieferketten in Deutschland und Europa gesetzt haben, sind von dieser Situation weniger betroffen. Klar, auch hier kommt es zwischenzeitlich aufgrund der erlassenen Beschränkungen zu Engpässen, dennoch zeichnet sich ab, dass diese schneller überwunden werden können und Ware sicherer, flexibler und vor allem schneller zur Verfügung steht. Das Label „Made in Germany“, dass eigentlich für Qualität steht, birgt also noch einen weiteren Vorteil: Deutsche Firmen, die auf Deutsche Vorlieferanten setzen sind in der Krise weniger anfällig und von den aktuellen Corona-Problemen weniger betroffen. In der momentanen Situation ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil, der aus der Krise eine Chance macht.

Ein Beispiel aus der Logistikbranche

Die Warentransportbranche ist trotz der Corona-Krise weiterhin gut ausgelastet. Mangel besteht aktuell an Fahrern aus dem osteuropäischen Ausland, die mitunter Probleme haben die Grenzen zu passieren. An Aufträgen hingegen mangelt es weniger.

Ein Produkt, das von einigen größeren Logistikern in China bezogen wurde, ist der klassische Zurrgurt zur Ladungssicherung. Kostendruck auf der Speditionsseite, mangelndes Qualitätsinteresse am Produkt und der hohe Standardisierungsgrad haben dazu geführt, dass sich große Speditionen Containerweise mit Spanngurten aus China eindecken. Nun, da die Lieferungen ausbleiben, besinnt sich der ein oder andere wieder auf Lieferanten im eigenen Land. Nicht auf die Straße zu können, weil entsprechende Ladungssicherungsmittel fehlen wäre ein Horror für viele Transporteure. Davon weiß auch Jörg Herkommer, Geschäftsführer der ZURRPACK GmbH in Dornstadt zu berichten: „In den letzten Wochen hatten wir einige Spediteure, die dringenden Bedarf hatten, ob wir noch lieferfähig seien und deren Nachfrage bedienen können.“ ZURRPACK stellt Zurrgurte und Ladungssicherungsmittel am deutschen Standort her und setzt auf das Label „Made in Germany“. „Das ist neben dem bekannten Qualitätsvorteil auch eine Frage von Schnelligkeit und Flexibilität“, sagt Herkommer. „Zudem bieten wir Individualisierungsmöglichkeiten, die ein chinesischer Massenlieferant nicht bieten kann. In der momentanen Situation gibt uns diese Strategie Recht. Transporteure, die in der Vergangenheit auf den letzten Cent geschaut haben, sind nun froh, dass wir sie weiterhin beliefern können.“ ZURRPACK produziert also auch in der Krise für die so systemkritische Transportbranche weiter.

Aktuell hat man auf ein Schichtsystem umgestellt, das zum einen dem Schutz der Mitarbeiter untereinander vor Ansteckung dienen soll und zum anderen die Lieferfähigkeit möglichst lange aufrechterhalten soll. Das Ausmaß und die Folgen der Krise können auch bei Zurrpack nicht abschätzt werden, jedoch wird eins sicher sein, die Welt nach Corona wird eine andere sein als davor.

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